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Foto: Kerstin Mammen

Die Europäische Union hat den Feldhamster (ausgenommen die ungarischen Populationen) bereits 1992 zur „streng zu schützenden Art“ erhoben und in den Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie aufgenommen. Dies verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Sicherung langfristig überlebensfähiger Hamsterpopulationen.

Auch nach Bundesrecht ist der Feldhamster streng geschützt und unterliegt den Verbotstatbeständen nach den Paragrafen 39 und 44 des Bundesnaturschutzgesetzes. In der Roten Liste Wirbeltiere des Freistaates Sachsen wird er als Art in „schlechtem Erhaltungszustand“ in der Gefährdungskategorie 1 "Vom Aussterben bedroht" geführt. Zugleich ist für jeden Mitgliedsstaat der EU, auf dessen Territorium noch Feldhamster zu finden sind, der Handlungsbedarf groß, denn ein Bestandsrückgang kann ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission auslösen. Gegen Frankreich wurde wegen mangelnder Maßnahmen zum Schutz der letzten frei lebenden Hamster im Elsass ein derartiges Verfahren bereits eröffnet.

Vor diesem Hintergrund gewinnt der 2008 mit der Kooperationsvereinbarung eingeschlagene und 2014 mit einer erweiterten Kooperationsvereinbarung fortgesetzte Weg, der mit den Landwirten gemeinsam gegangen werden soll, eine große Tragweite.

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